a tavola: Wyborada – eine Begegnung
Ulrike Hasselmann hat im Mai eine Woche als Inklusin (Eingeschlossene) in der Wyboradazelle der Kirche St. Mangen verbracht. In einem Gespräch am Kaminfeuer erzählt sie, wie in äusserer Enge eine innere Weite entsteht, welches Spannungsfeld zwischen Unabhängigkeit und Angewiesenheit besteht. Auch der Gegensatz zwischen dem prallen Leben „draussen“ und dem spiegellosen „drinnen“ ist Thema dieses Abends mit Bezug zur Stadtheiligen Wyborada, die um das Jahr 1000 lebte und die durch zwei Fenster sowohl mit der Aussenwelt als auch mit der spirituellen Welt verbunden war. Einführung: Sigrun Holz